Pipiden fotografieren

Pipiden fotografieren mit der DigitalkameraPipiden fotografieren mit der Digitalkamera
von Thomas Rüngeling (Thomas)
Wie beneide ich doch manchmal die Halter von Hunden, Katzen, Pferden und ähnlichem Säugegetier. Fotos von ihren Pfleglingen sind ohne große Mühen im Kasten. Der Pfiffi wird einfach bei schönstem Sonnenschein auf den Rasen gesetzt, Vatti hält seine Kamera drauf und fertig.Meine Frösche abzulichten fordert mich schon deutlich mehr. Sie sind winzig klein, verstecken sich ständig, wohnen hinter penetrant spiegelndem Glas und unter – aus fotografischer Sicht – katastrophalen Lichtverhältnissen.Für meine „Froschshootings“ verwende ich eine Digitalkamera. Mit ihr drücke ich ohne Furcht vor mißglückten Bildern und den damit entstehenden Kosten auf den Auslöser. Was mir nicht gefällt wird einfach gelöscht. Weiterhin habe ich die Möglichkeit, die Fotos am PC nachzubearbeiten. Heller, dunkler, mehr Kontrast, mehr rot, weniger gelb, mehr Schärfe, ein anderer Ausschnitt – kein Problem. Ich kann meine Digitalfotos ausdrucken, ins Internet stellen oder per eMail verschicken. Der Weißabgleich – eine Funktion, die analogen Kameras fremd ist – ermöglicht mir Aufnahmen bei Kunstlicht, die anschließend nicht Quittengelb aussehen.Es spricht also vieles dafür, Froschfotos mit der Digitalkamera zu schießen.
1. Wenn ich jetzt kaufen würde…
Ich fotografiere mit einer Olympus Camedia C 2000 Z. Als ich die Kamera vor ca. 2 Jahren kaufte, war sie ein Modell der gehobenen Mittelklasse und dementsprechend sündhaft teuer. Sie hat 2 Mio. Bildpunkte, ein lichtstarkes 3-fach Zoom, eine Makroeinstellung, einen optischen Sucher, einen LCD-Monitor und alles, was damals noch so toll war. Doch die Digitalfototechnik hat sich seitdem rasant entwickelt und wird sich weiterhin rasant entwickeln. Neidisch schaue ich auf manches, was gerade auf der Photokina 2002 vorgestellt wurde…Wenn ich mir heute eine neue Kamera kaufen würde, speziell unter dem Gesichtspunkt, meine Zwergkrallis damit fotografieren zu wollen, wären für mich folgende Eigenschaften sehr wichtig:
Ein lichtstarkes ObjektivEin möglichst hoher optischer ZoomfaktorEine Makroeinstellung, die es ermöglicht, sehr (!) nahe ans Motiv zu kommenEine möglichst hohe AuflösungDie Anschlußmöglichkeit eines externen BlitzgerätesEin LCD-Monitor (ist zwar schon normal, aber wichtig)Für eine Kamera, die diese Auswahlkriterien annähernd erfüllt, müßte ich zum heutigen Zeitpunkt mindestens 650.- bis 900.- Euro investieren. Natürlich kann ich auch mit günstigeren Modellen Frösche fotografieren. Meine Erfahrung hat aber gezeigt, daß man damit schnell an seine Grenzen stößt. Also lieber einmal richtig in die Tasche greifen – auch wenn´s schmerzt.
2. Vorbereitungen
Bevor ich mich nun mit meiner Kamera auf die Lauer lege, muß ich ein paar wichtige Vorbereitungen treffen.
2.1 Becken herrichten
Vor meinem Froschbecken stehend muß ich entsetzt feststellen, daß Algen auf der Frontscheibe – im wahrsten Sinne des Wortes – meinen Blick ins Aquarium trüben. Also heißt es, erstmal die Scheibe von innen und natürlich auch von außen gründlich zu reinigen. Selbst ein feiner, kaum sichtbarer Algenbelag wirkt sich negativ auf die Schärfe der Fotos aus!Im Becken selbst stört mich vielleicht doch noch das eine oder andere gelbe Blatt – also raus damit. Das Thermometer entferne ich zur Vorsicht – möglicherweise zeigt sich ja einer meiner Frösche gerade in dieser Ecke in seiner fotogensten Pose.Schwimmpflanzen, die das Becken zu sehr abschatten, fliegen für die Dauer des Shootings ebenfalls raus.Nachdem sich der eventuell aufgewirbelte Mulm wieder gesetzt hat und das Aquarienwasser glasklar ist, kann es fast schon losgehen.
2.2 Spiegelungen beseitigen
Auch wenn das Aquarium noch so geschickt aufgestellt wurde – mit Spiegelungen in der Frontscheibe hat jeder Froschfotograf arg zu kämpfen.Der Raum, in dem das Becken steht sollte möglichst dunkel sein. Also lasse ich die Jalousien herunter oder warte alternativ auf die Dunkelheit der Nacht und lösche die Raumbeleuchtung. Doch selbst die Aquarienbeleuchtung hat die negative Eigenschaft, den direkt vor dem Becken hockenden Fotografen nebst seiner Kamera hell auszuleuchten. Besonders der obere, wasserfreie Teil des Beckens, reflektiert viel störendes Licht in den Raum, da sich direkt über ihm die Aquarienbeleuchtung befindet. Deshalb klebe ich diesen Bereich mit einem Streifen von schwarzem Fotokarton ab. Sollten jetzt immer noch Spiegelungen auftreten (was durchaus wahrscheinlich ist) richte ich meine Kamera so aus, daß sie nicht parallel zu Frontscheibe zeigt. Hierdurch gehe ich meinem eigenen Spiegelbild aus dem Weg.
2.3 Fische ruhigstellen
Meine Wildguppys haben mich natürlich sofort erkannt und denken, „wenn der Alte da ist gibt es wahrscheinlich Futter“. Aufgeregt zappeln sie vor meiner Kamera auf und ab. Okay – ich habe jetzt die Möglichkeit die hungrigen Mäuler zu stopfen oder aber die Viecher herauszufangen. Also entscheide ich mich für die streßfreie Futtermethode. Das nun verabreichte Flockenfutter hat zwei positive Eigenschaften. Erstens lassen mich dadurch die Guppys relativ in Ruhe und zweitens werden die ZKF durch den Geruch des Futters aufmerksam. Sie fressen dieses Industrieprodukt zwar nicht, kommen aber trotzdem neugierig aus ihren Verstecken, um zu schauen, ob nicht doch etwas Leckeres zu holen ist.
2.4 Frösche anlocken
Um die Frösche aus ihren Verstecken zu locken hat es sich bei mir bewährt, sie vor dem Shooting nicht zu füttern. Ein satter ZKF lungert entweder gelangweilt in seinem Versteck herum oder macht irgendwo an der Wasseroberfläche sein Verdauungsschläfchen.In Aktion sehe ich meine Frösche eher dann, wenn sie hungrig sind und Futter gewittert haben. Das kann das eben erwähnte Flockenfutter sein, oder „echtes“ Froschfutter wie z.B. Rote Mückenlarven etc. Nur würde ich es vermeiden, die volle Dröhnung Müla´s zu verabreichen. Es sollten nur so viele sein, daß die Frösche darauf aufmerksam werden und suchend durchs Becken paddeln. Sonst laufe ich Gefahr, die Frösche nur mit den Mückenlarven in ihren Mäulern ablichten zu können. Das ist zwar auch mal ganz witzig, aber es kann eben nicht das gesamte Spektrum der Froschfotografie sein.

3. Es werde Licht
Die Frösche zappeln jetzt im Becken herum und eigentlich wäre es schon zu spät, sich Gedanken um die Wahl der Beleuchtung zu machen. Also tun wir so, als hätte ich mir das schon vorher überlegt.Ich persönlich ziehe jedes (Kunst)Licht dem Blitzlicht vor. Durch Blitzlicht – speziell durch den Einsatz eines direkten internen Blitzes – zerstöre ich jegliche Stimmung auf dem Foto. Die Frösche sehen nicht aus wie abgelichtet, sondern eher wie abgeschossen. Grelles, kaltes Licht, das mich an die Ausleuchtung der Wirkungsstätte von Quincy erinnert kann einfach nicht die Stimmung herüberbringen, die ich von einem Blick in mein Aquarium gewohnt bin. Also versuche ich möglichst, mit dem vorhandenen (Kunst)Licht auszukommen.
3.1 Kunstlicht
Das Problem dabei ist, daß die normale Aquarienbeleuchtung für Froschshootings sehr schwach ist. Ich bewege mich da oft im Bereich 1/10 Sekunde Verschlußzeit bei einer maximalen Blendenöffnung von 2,0 bis 2,8. Um die Lichtausbeute zu erhöhen, arbeite ich mit einer zusätzlichen Leuchtstoffröhre gleicher Lichtfarbe. Diese lege ich einfach auf die Abdeckscheibe. Auch so erreiche ich zwar noch keine Top-Verschlußzeiten, aber ich nähere mich ihnen zumindest an.Meine nächste Kunstlichtvariante ist ein 250 Watt Halogenstrahler (ein sogenannter Baustrahler), den ich direkt von oben aufs Becken richte. Das sieht dann schon verdammt hell aus und auch die Verschlußzeiten pendeln sich so langsam im grünen Bereich ein. Aber – wo Licht ist, ist auch Schatten. Bei dieser Methode habe ich mit Überstrahlungen zu kämpfen. Wenn ein Frosch z.B. unter einem Anubiasblatt hockt, ist das Blatt viel zu stark und der Frosch zu schwach belichtet. Somit ist der Bausstrahlereinsatz nur brauchbar, wenn sich das Motiv direkt und unbeschattet im Licht befindet.Ich habe auch schon versucht, das Halogenlicht indirekt ins Becken zu lenken. Hierzu habe ich ca. 30 cm oberhalb des Aquariums eine Reflektorplatte montiert. Diese kann aus einem weißen Karton oder besser – weil stabiler – aus einer Styroporplatte bestehen. Gegen diese Platte richte ich nun das Licht, welches dann von dort aus in das Becken reflektiert wird. Das ergibt eine sehr schöne, weiche Ausleuchtung. Leider geht dabei aber viel Helligkeit verloren und die Verschlußzeiten/Blendenwerte sind wiedermal nicht so prall. Vielleicht sollte ich das mal mit einem 500 Watt Strahler versuchen.Bei den Kunstlichtvarianten mit den schlappen Verschlußzeiten gilt:Ohne den Einsatz eines Statives ist hier überhaupt nichts auszurichten. Der Frosch darf sich im Augenblick der Aufnahme auch nicht bewegen (glücklicherweise verharren sie gerne mal auf der Stelle). Ein weiteres Problem ist die weit geöffnete Blende. Hierbei ist die Schärfentiefe – gerade im Makrobereich – sehr gering. So muß ich schon einige Aufnahmen machen, um ein brauchbares Foto zu erhalten. Dank der Löschtaste der Digitalkamera ist es aber auch nicht weiter schlimm, wenn ich die gleiche Einstellung 10 mal fotografieren muß, um ein gutes Foto dabeizuhaben.
3.2 Blitzlicht
Vielleicht möchte ja doch jemand nicht auf den Einsatz seines internen Blitzgerätes verzichten. Es hat ja durchaus auch Vorteile: Es ist einfach handzuhaben (nicht dieser ganze Firlefanz mit zusätzlicher Leuchte und Reflektorplatte) und bietet kurze Verschlußzeiten bei Blendenwerten mit größerem Schärfentiefenbereich.Also dann – Kamera auf Makro stellen, Blitz aktivieren, scharfstellen, auslösen. Auf dem Foto erscheint nun ein großer weißer Fleck, drumherum etwas unterbelichtetes Aquarium und vielleicht noch ein angestrengt dreinschauender Fotograf. Der Fehler: Die Kamera – und somit auch der eingebaute Blitz – befanden sich während der Aufnahme parallel zur Frontscheibe. Das Blitzlicht dröhnt mit voller Kraft vor die Scheibe, reflektiert dort und macht sich so hinterhältigerweise selbst zum Motiv. Um das zu verhindern, muß ich einfach die Kameraposition ändern. In einem Winkel von ca. 45-70 Grad zur Frontscheibe dürfte dieses Problem nicht mehr auftreten.Trotzdem wirken diese Bilder hart, kalt und unschön. Bastelfreaks unter den Zwergkrallihaltern kann ich nur empfehlen, den Blitz zu „entschärfen“. Einfach etwas (!) Pergamentpapier zerknüllen und mittels Tesafilm vor den Blitz montieren. Hier muß man etwas experimentieren, um die wirksame Menge herauszubekommen. Zu viel würde die Bilder zu dunkel machen, zu wenig bringt jedoch keinen Effekt. Obwohl die Kamera mit dem Papier zugegebenerweise nicht besonders elegant aussieht, erreicht man so eine gewisse Streuung des Lichtes. Das Foto wirkt etwas weicher und angenehmer. Wunder bewirkt diese einfache Methode jedoch nicht.Gut dran sind alle diejenigen, die sich zu ihrer Digitalkamera ein externes Blitzgerät gekauft haben und dieses mittels Blitzschuh oder Synchronbuchse auch anschließen können. Würde ich soetwas besitzen, käme meine oben beschriebene Reflektorplatte wieder zum Einsatz. Gegen diese würde ich das Blitzlicht richten und hoffen, daß das Aquarium wunderbar weich und stimmungsvoll beleuchtet wird. Ausprobiert habe ich es mangels Materials jedoch noch nicht. Also nicht meckern, wenn´s hinterher nicht so klappt.

4. Die Bildgestaltung
Das Becken ist nun gesäubert, die Reflexionen sind beseitigt, die Fische nerven nicht mehr und ich habe mich für eine meiner Beleuchtungsvarianten entschieden. Jetzt wird es Zeit, daß ich mir Gedanken über die Bildgestaltung mache.Von meinen Fotos erwarte ich, daß man ihnen nicht sofort ansieht, daß die Frösche in einem Aquarium abgelichtet wurden. Der Stabheizer sollte also ebensowenig auf dem Bild erscheinen wie der verräterische Aquarienkies. Ein Frosch, der platt auf dem Kies herumschleicht – am Besten noch von oben fotografiert – hat für mich allenfalls dokumentarischen Wert. Stimmungsvolle und interessante Fotos machen zu wollen, ist jedesmal eine wahre Geduldsprobe. Da warte ich schon mal eine halbe Stunde, bis sich Fröschi endlich aufgerafft hat, den Bodengrund zu verlassen um sich in seiner fotogensten Pose vor einem Stück Moorkienholz zu zeigen. Der Frosch im Pflanzendickicht, auf einem Stein, vor einer Wurzel – das sind Momente, in denen bei mir der Auslöser glüht. 10 oder mehr Aufnahmen von der gleichen Einstellung – hinterher kann ich mir immer noch das Beste heraussuchen.Interessant ist es auch, besondere Haltungen und Bewegungen einzufangen. Der Frosch richtet sich auf, weil er Futter gewittert hat oder er schleicht durch eine Pflanze. Wieder Momente, auf die ich gerne lange warte.Auch mit dem Aufbau des Bildes kann ich Spannung erzeugen. Niemand zwingt mich, den Frosch auf jedem Foto in der Mitte zu zeigen! Der Frosch etwas rechts oder links auf dem Bild, daneben eine Pflanze oder Wurzel, die sich im Hintergrund leicht unscharf abzeichnet – das werden Fotos, die sich von der Norm abheben.Auch ein diagonal durch das Bild verlaufendes Motiv läßt das Foto interessant wirken. Das kann das Hauptmotiv sein, also in unserem Falle der Frosch, oder z.B. auch eine Wurzel im Hintergrund, die sich diagonal durch das Bild zieht.Oft wird das Foto auch durch die Kunst des Weglassens interessant. Der ZKF steht z.B. vor einer Wurzel, die sich im Hintergrund nur dunkel und schemenhaft abzeichnet. Besser kann ich die Blicke des Betrachters gar nicht aufs Hauptmotiv lenken.Auch die Perspektive spielt bei der Aufnahme eine große Rolle. Oft werden Frösche von oben – aus der Vogelperspektive – fotografiert. Hierbei hat man fast keine Chance, ein kiesfreies Bild hinzubekommen. Außerdem wirkt es spätestens nach dem dritten Bild langweilig. Ich gehe mit meiner Kamera in die Knie, um mich mit dem Frosch auf gleicher Höhe zu befinden. Wenn ich das noch toppen will, gehe ich sogar noch tiefer herunter, so daß ich die Kamera leicht nach oben ausrichten muß, um den Zwergkralli aufs Foto zu bekommen. Ich fotografiere dann sozusagen Frösche aus der Froschperspektive.
Das Motto der Bildgestaltung muß sein: Weg vom „Plattfrosch“ auf hell leuchtendem Kies! Das ist einfach zu alltäglich, um davon Fotos machen zu müssen.

5. Die Nachbearbeitung
Nachdem ich nun viel Zeit und Mühe investiert habe, um ein paar brauchbare Fotos im Kasten bzw. auf dem Speicherchip zu haben, übertrage ich die Bilddateien auf meinen PC. Hier sehe ich die Bilder das erste Mal in voller Größe. Mängel, die auf dem kleinen LCD-Monitor noch nicht zu erkennen waren, offenbaren sich hier gnadenlos. Gut, daß ich ein Bildbearbeitungsprogramm besitze. Ohne die Illusion aufkommen lassen zu wollen, man könne hiermit ein verpfuschtes Bild zum Topfoto machen, möchte ich hier ganz kurz auf die Möglichkeiten dieser Programme eingehen.Fast keine „rohe“ Bilddatei ist so gut, daß ich sie durch eine Nachbearbeitung nicht verbessern könnte. Ich lege den Bildausschnitt neu fest, korrigiere Farbfehler, gleiche leichte Unschärfen aus, ändere Helligkeit und Kontrast. Dies sind nur wenige Beispiele. Auf die vielfältigen Möglichkeiten moderner Bildbearbeitungsprogramme im einzelnen einzugehen, würde den Rahmen dieses Berichtes deutlich sprengen.Durch die Nachbearbeitung versuche ich, meine Fotos zu optimieren. Dabei ist wichtig, daß der Betrachter die Bildmanipulationen nicht bemerkt. So reizvoll es auch auf dem ersten Blick erscheinen mag: Die undosierte Anwendung von Effektfiltern etc. wirkt schnell unnatürlich und kitschig. Die eigentliche, natürliche Bildaussage, die ich bei jeder Aufnahme zu erreichen versuche, darf durch übertriebene Nachbearbeitung nicht auf der Strecke bleiben!
Weitere Fotos von mir finden sich in meinem Haltungsbericht und bei der Vorstellung meiner Frösche.
Inhalt von Thomas Rüngeling (Thomas)