Wabenkröten

Autor: Joachim Schoelkopf

Entwicklung der Wabenkrötenkaulquappen

Bei Parva schlüpfen ca 13 mm lange Kaulquappen die herbivore (pflanzenfressende) Filtrierer sind. Das Schlüpfen kann sich über mehrere Tage hinziehen. Die Larven sind transparent mit metallisch schimmerndem Magen und haben einen breiten Kopf mit weitem Augenabstand. Ein bedeutender Teil der Quappen kann Deformationen wie krumme Wirbelsäulen aufweisen. Diese Tiere verenden während der ersten Stunden und Tage. Generell sind mit ca 30% Verlusten innerhalb der ersten 2 Wochen zu rechnen. Den Kaulis scheint ein vorsichtiges umsetzten mittels eines Kaffesiebs nicht zu schaden. Damit können sie allenfalls aus dem Gesellschaftsbecken herausgefischt werden.Später ist Einfangen zu Vermeiden da es offenbar zum Verenden führen kann.

Fertiges Fröschchen, ca. 8 Wochen, ca 12 mm
Fertiges Fröschchen, ca. 8 Wochen, ca 12 mm
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Ungefähre Entwicklung der Larven:

  • Geburt 15mm
  • 2 Wochen 20 mm
  • 4 Wochen 35 mm, Anzeichen Hinterbeine
  • 5 Wochen 45 mm Hinterbeine, Anzeichen Vorderbeine
  • 6 Wochen Vorderbeine, Kopf beginnt schmäler zu werden
  • 7 Wochen Schwanz resorbiert, Metamorphose abgeschlossen, Körperlänge ca 12 mm.

Alle Werte sind circa-Messungen und gelten für die schnellsten Entwickler.

Es gibt große Unterschiede im Entwicklungsstadium der Larven. Z.B. nach 12 Wochen sind einige Kaulis erst ca 20 mm lang ohne jeglichen Anzeichen von Extremitäten und das im selben Schwarm wie die Schnellentwickler (siehe Tabelle). Vermutlich eine Variante des Crowd-Effekts also eine Staffelungsmassnahme der Natur um Engpässe an Lebendnahrung für die fertigen Fröschchen zu vermeiden.